Branche · Kanzleien
KI-Sicherheit für Rechtsanwälte & Notare
Kanzleien arbeiten mit den vertraulichsten Informationen ihrer Mandanten – und wickeln oft hohe Treuhandzahlungen ab. Beides macht sie für KI-gestützte Angriffe besonders attraktiv.
Risiken
Wo KI-Angriffe in Ihrer Branche ansetzen
Die Angreifer nutzen KI, um Vertrauen auszunutzen – nicht, um Firewalls zu knacken.
Angriffe auf Treuhandkonten
Gefälschte Nachrichten „vom Mandanten“ oder „von der Gegenseite“ ändern kurz vor einer Transaktion die Zahlungsdaten.
Vertrauliches in öffentlichen KI-Tools
Schriftsätze oder Verträge werden mit ChatGPT & Co. überarbeitet – ohne zu wissen, wo die Daten gespeichert werden.
Deepfake-Anrufe und -Videocalls
Eine vermeintlich bekannte Stimme bittet um Unterlagen, Zugangsdaten oder eine schnelle Freigabe.
Typischer Ablauf: Kurz vor einem Liegenschaftskauf erhält die Kanzlei eine E-Mail der Käuferseite mit geänderter Bankverbindung für den Kaufpreis. Die Nachricht nimmt korrekt Bezug auf Vertragsdetails – die Täter hatten zuvor ein E-Mail-Postfach kompromittiert und den Verlauf mitgelesen.
Ein kurzer Rückruf unter der bekannten Nummer hätte den Betrug verhindert.
Unsere Leistungen
So schützen wir Ihr Unternehmen
- Deepfake- & CEO-Fraud-SchutzFreigabe- und Rückrufprozesse, Codewörter und Vier-Augen-Prinzip – damit ein Anruf allein kein Geld mehr bewegt.
- KI-Richtlinie & Shadow-AI-CheckBestandsaufnahme, welche KI-Tools genutzt werden, und verbindliche Regeln, welche Daten dort hinein dürfen – mit Blick auf DSGVO und EU-KI-Verordnung.
- Awareness-Training für Ihr TeamPraxisnahe Schulung mit echten Beispielen, damit Ihr Team Angriffe erkennt, bevor Schaden entsteht.
Gratis-Checkliste
10 Warnsignale für KI-gestützten Betrug
Die kompakte PDF-Checkliste für Geschäftsführung und Buchhaltung – zum Ausdrucken und Weitergeben.
- Woran Sie gefälschte Anrufe, Nachrichten und Rechnungen erkennen
- 5 Regeln, die Sie sofort umsetzen können
- Was im Ernstfall zu tun ist
Häufige Fragen
Fragen aus Ihrer Branche
Wie vereinbar ist KI-Nutzung mit der Verschwiegenheitspflicht?
Das hängt stark davon ab, welches Tool mit welchen Einstellungen genutzt wird. Wir zeigen Ihnen, welche Nutzung vertretbar ist, und halten das in einer klaren Kanzlei-Richtlinie fest. Für die berufsrechtliche Beurteilung bleibt Ihre Kammer zuständig.
Müssen Sie dafür in unsere Akten schauen?
Nein. Im Erstgespräch sprechen wir nur über Abläufe und eingesetzte Tools. Vor jeder tieferen Prüfung schließen wir einen Auftragsverarbeitungsvertrag.
Lohnt sich das auch für kleine Kanzleien?
Gerade dort – weil es selten eine eigene IT-Abteilung gibt und eine einzige gefälschte Anweisung existenzbedrohend sein kann.
Wie gut ist Ihr Unternehmen vorbereitet?
30 Minuten, kostenlos und unverbindlich – remote oder telefonisch. Antwort werktags binnen 24 Stunden.
Weitere Branchen: